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Geschichte der Teekultur
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Geschichte der Teekultur
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Teekultur und die Religionen

 

Die Teekultur wurde von den 3 großen Religionen Chinas, nämlich Konfuzianismus, Daoismus und Buddhismus stark beeinflußt.

 

Die schlichten und natürlichen Eigenschaften vom Naturprodukt Tee und wertvolle Elemente der chinesischen Kultur formten und prägten die Teekultur. Sie spiegelte die Moralvorstellung,  Weltanschauung und Lebenseinstellung der Menschen wider.

 

Buddhistischen Mönchen waren von anfang an mit dem Tee eng verbunden.  Viele berühmte Herstellungsverfahren wurden in Klöstern erfunden, auch die Teezeremonie nahm ihre Urform in den Klöstern an.

 

Auch viele daoistischen Gelehrten und Künstler schätzten den Tee als Geschenk der Natur und betrachteten den Ablauf der Teezubereitung als ein Harmonisierungsprozeß mit der Natur.

 

Für die Konfuzianer harmonisiert das gemeinsame zeremonielle Teetrinken die zwischenmenschlichen Beziehungen und fördert gegenseitige Wertschätzung und Respekt.

                                               

 

Verschiedene Teesorten

 

Aus demselben Teestrauch kann man entweder einen grünen Tee oder einen schwarzen Tee herstellen. Der Unterschied liegt allein in der Art der Herstellung.

 

¨ Schwarzer Tee

Während der Sonneneinwirkung werden Fermente aktiv, die in Blättern enthalten sind. Dadurch werden die Teeblätter 100% fermentiert, das heißt, einer Oxidation unterzogen.

 

¨ Grüner Tee

Beim grünen Tee ist diese Fermentation nicht erwünscht, daher werden die Blätter kurz nach dem Pflücken erhitzt, um den Fermentationsprozess zu unterbrechen.

Der grüne Tee enthält dadurch noch alle wertvolle Inhaltsstoffe. Der im Tee enthaltene Gerbstoff Epigallo-Catechin, der für die Krebsvorbeugende Wirkung verantwortlich ist, bleibt erhalten.  Zahlreiche Studien haben nachgewiesen, dass das im grünen Tee enthaltene Epigallo-Catechine den Cholesterinspiegel senkt und die Entwicklung des Bluthochdrucks bremst, somit das Risiko, an Herzinfarkt und Schlaganfall zu erkranken, vermindert.  Schließlich können Tee–Epigallocatechingallat (EGCG) verschiedene so genannte proteolytische Enzyme hemmen, die an der Entstehung von Krebs beteiligt sind.    

 

¨ Weißer Tee

Es handelt sich hier eigentlich auch um eine grüne Teesorte, bei der ausschließlich die oberen Spitzen des Strauchs im Frühjahr gepflückt werden.  Der Tee verdankt seinem Namen dem hellen Flaum an den Blattspitzen. Weißer Tee wird auch nicht fermentiert und ist daher reich an wertvollen Inhaltstoffen.

 

¨ Oolong Tee

Der Oolong-Tee ist eine halbfermentierte (10 % bis 70%) Teesorte und besitzt viele gesundheitsfördernde Wirkungen, da bei dem schonenden und aufwendigen Herstellungsverfahren viele wertvolle Inhaltsstoffe erhalten bleiben.

Der Oolong ist der Höhepunkt aller Teesorten und wird bei Teekennern als Champagner des Tees bezeichnet.  Er besitzt sowohl den lieblichen Duft des Grüntees, als auch das runde, würzige Aroma des Schwarztees.